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Marmor

Naturstein-Stelen

Die Arbeit an den Marmor-Stelen basiert auf der Thematik „Bewegung“. 

Eine rhytmische Gliederung von gedrehten oder gewundenen  Formen strukturiert die aufstrebende Gestalt der Stelen. 

Vor allem der portugiesische, cremeweiße bis rosafarbene und mit dunklen Adern durchzogene Estremoz-Marmor erscheint ideal um die von mir gewünschte lebendige Ausstrahlung der Skulptur zu erhalten.

Die Größen der Stelen variieren: es gibt überlebensgroße Skulpturen mit einer Höhe bis ca. 250 cm, die hauptsächlich im Außenbereich stehen und mittlere Formate mit ca. 120 cm, die ich vorwiegend für Innenräume plane und aus dem Stein herausarbeite.

Scheibenformen und freie Formen

 

Für die Steinskulpturen mit unterschiedlichen runden oder ovalen Formen verwende ich ebenfalls Marmor, allerdings eher den kühler und distanziert wirkenden weißen bis grauen griechischen oder italienischen Marmor.

Oft ist die Mitte der Skulpturen akzentuiert oder durchbrochen, wodurch sie einen Durchblick, Ausblick oder Einblick anbieten.

Ob als Schild, Pendel oder in freier Form ausgestaltet, thematisieren diese Skulpturen für mich einen inneren Raum und ebenso eine Vorstellung von Zeit.

Große Skulpturen aus Kalkstein

Die frühen Großskulpturen wie ARCHE und TOR und weitere arbeitete ich aus heimischem  Kalkstein oder Travertin heraus, der in Baden-Württemberg abgebaut wurde. 

Bei allen diesen Werken spielt das menschliche Maß eine Rolle: in den Freiraum der Skulptur TOR passt ein  erwachsener Mensch und  das „Dach“ der ARCHE, deren Ausmaße ich maßstäblich und anhand historischer Angaben zum Archenbau  umsetzte, kann als Liegefläche oder Sitzbank dienen.

Natursteinskulptur aus Travertin, Jens Hogh-Binder
TOR, 1990, TRAVERTIN